SolarEdge und Redispatch: Abregelung prüfen und nachrechnen.
Monitoring-Portal mit Viertelstundenwerten — die Abrechnung läuft davon unabhängig.
SolarEdge-Anlagen liefern ihre Daten an das SolarEdge-Monitoring, das den Leistungsverlauf in Viertelstundenschritten führt — praktisch für den Nachweis, denn genau in dieser Auflösung rechnet auch die Bundesnetzagentur. Angebunden haben wir das Portal noch nicht. Der Redispatch-Check funktioniert trotzdem vollständig: Er liest die veröffentlichten Maßnahmen Ihres Netzbetreibers über den EEG-Anlagenschlüssel und rechnet die Ausfallarbeit nach der Pauschalformel, rückwirkend bis an die Verjährungsgrenze von drei Jahren.
Baureihen, um die es geht
- SExxK Dreiphasen
- Synergy
- Home Hub
Für die Abrechnung spielt die Baureihe keine Rolle: Die Pauschalformel rechnet mit der installierten Leistung der Anlage am Netzverknüpfungspunkt, nicht mit den Daten eines einzelnen Geräts.
Messwerte aus SolarEdge Monitoring
Im Monitoring öffnen Sie den Tag der Maßnahme und lassen sich die Leistung in Viertelstundenauflösung anzeigen; der Export gibt die Werte als Datei aus. Rechnen Sie die Uhrzeit mit: Die Anlagenfaktor-Tabelle gilt in UTC+1 ohne Sommerzeit. Wenn Sie den Verlauf neben unsere Maßnahmenliste legen, sehen Sie sofort, ob das Plateau zur veröffentlichten Stufe passt — und ob es Einbrüche gibt, zu denen keine Maßnahme veröffentlicht wurde.
Wie die Abregelung an der Anlage ankommt
Die Leistungsstufe erreicht SolarEdge-Anlagen über den Rundsteuerempfänger am Steuereingang oder über einen Anlagenregler; die Leistungsoptimierer an den Modulen ändern daran nichts, sie arbeiten unterhalb des Wechselrichters. Was der Netzbetreiber sieht und veröffentlicht, ist die Leistung am Netzverknüpfungspunkt. Auf sie bezieht sich die Stufe, und mit ihr rechnet die Pauschalformel.